
Was ist FEELB
FEELB ist keine Methode und kein Konzept im klassischen Sinne. Es ist eine Haltung, die man einnimmt und im Alltag lebt. Es steht für Freiheit, Empathie, Entfaltung, Liebe und Bewusstsein – nicht als abstrakte Begriffe, sondern als konkrete Orientierung im eigenen Handeln.
Diese Haltung zeigt sich darin, wie man mit sich selbst umgeht, wie man mit anderen Menschen, Tieren und Natur umgeht und wie man die Welt wahrnimmt. Sie bedeutet, sich nicht mehr ausschließlich an äußeren Erwartungen zu orientieren, sondern bewusste Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die sich nicht nur richtig anfühlen, sondern auch im Einklang mit einem größeren Verständnis von Verantwortung stehen.
Dazu gehört auch, Dinge zu hinterfragen. Warum leben wir so, wie wir leben? Welche Systeme unterstützen wir täglich, ohne darüber nachzudenken? Und welche Rolle wollen wir selbst darin spielen?
50 FEELB-Prinzipien
Keine Gebote. Keine Pflichten. Kein Perfektionismus. Du musst nicht alle diese Prinzipien leben. Nimm mit, was du kannst und was zu deinem Leben passt. Manche Veränderungen sind klein, andere brauchen Zeit. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Aber je mehr wir davon leben, desto schöner kann unsere Welt werden.
01. Frage dich regelmäßig: Bin ich wirklich frei – oder lebe ich hauptsächlich so, wie andere es von mir erwarten?
02. Wenn etwas deine Freiheit einschränkt, frage dich, ob du es wirklich akzeptieren musst – oder verändern kannst.
03. Gib anderen Menschen dieselbe Freiheit, die du für dich selbst möchtest.
04. Unterstütze keine Systeme, Traditionen oder Vorstellungen, die anderen Menschen ihre Freiheit nehmen.
05. Erinnere dich daran: Freiheit endet dort, wo sie anderen Menschen, Tieren oder unserer Natur schadet.
06. Schau hin, wenn andere leiden. Gleichgültigkeit macht Leid nicht kleiner.
07. Interessiere dich für Menschen außerhalb deiner eigenen Familie, deines Landes und deiner Lebenswelt.
08. Informiere dich darüber, was auf der Welt geschieht – auch wenn es dich nicht unmittelbar betrifft.
09. Begegne Menschen mit Respekt, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Beruf, Vermögen, Bildung oder gesellschaftlichem Status.
10. Beurteile Menschen nicht vorschnell. Du kennst selten ihre ganze Geschichte.
11. Hilf, wenn du helfen kannst – mit Zeit, Aufmerksamkeit, Wissen, Geld oder einer Stimme.
12. Schweige nicht zu Ungerechtigkeit, nur weil du selbst nicht davon betroffen bist.
13. Erinnere dich daran: Kein Mensch ist mehr wert, weil er mehr besitzt, verdient oder Macht hat.
14. Behandle Tiere als fühlende Lebewesen – nicht als Produkte oder Unterhaltung.
15. Geh nicht in Zoos, Delfinarien oder Shows, in denen Tiere für unsere Unterhaltung eingesperrt oder benutzt werden.
16. Verzichte auch im Urlaub auf Attraktionen, für die Tiere leiden oder ausgebeutet werden.
17. Reduziere deinen Fleischkonsum so weit, wie du kannst – oder verzichte ganz darauf.
18. Wenn du tierische Produkte kaufst, achte möglichst darauf, dass sie nicht aus Massentierhaltung stammen.
19. Kaufe weniger. Nicht jeder Wunsch muss zu einem Besitz werden.
20. Verzichte möglichst auf Fast Fashion und kaufe Kleidung bewusster und langlebiger.
21. Frage dich, wer den Preis für extrem billige Produkte wirklich bezahlt.
22. Repariere, teile, verschenke und verwende weiter, bevor du etwas Neues kaufst.
23. Verschwende keine Lebensmittel.
24. Ernähre dich möglichst natürlich und frisch und reduziere stark verarbeitete Lebensmittel.
25. Behandle Wasser, Energie und Rohstoffe nicht so, als wären sie unendlich verfügbar.
26. Reise bewusst. Frage dich auch bei Freizeit und Luxus, welchen Preis andere Menschen, Tiere oder die Umwelt dafür bezahlen.
27. Hinterfrage deinen Konsum – auch dann, wenn du ihn dir problemlos leisten kannst.
28. Verwechsle Besitz nicht mit Glück und Status nicht mit Wert.
29. Hinterfrage, warum du so viel arbeitest – und ob dein Leben noch genügend Platz zum Leben hat.
30. Miss deinen Erfolg nicht nur an Geld, Karriere oder Leistung.
31. Respektiere Menschen in jedem Beruf. Der gesellschaftliche Nutzen eines Menschen steht nicht auf seiner Lohnabrechnung.
32. Lass Geld ein Werkzeug sein – nicht den Maßstab für den Wert deines Lebens.
33. Teile, wenn du mehr hast, als du brauchst.
34. Lies. Lerne. Entdecke. Bleib neugierig – unabhängig davon, wie alt du bist.
35. Hinterfrage Dinge, die dir als selbstverständlich beigebracht wurden.
36. Akzeptiere „Das war schon immer so“ niemals als ausreichende Begründung.
37. Erlaube dir, deine Meinung zu ändern, wenn du etwas Neues gelernt hast.
38. Höre Menschen zu, die anders leben und denken als du.
39. Prüfe Informationen, bevor du sie glaubst oder weitergibst.
40. Lebe nicht auf Autopilot. Frage dich immer wieder, was du unterstützt, akzeptierst und mit deinem Verhalten mitträgst.
41. Lass andere Menschen sich entfalten, auch wenn ihr Lebensweg nicht deinem entspricht.
42. Unterstütze Kinder darin, selbst zu denken – nicht nur darin, zu gehorchen.
43. Begegne Frauen und Männern als gleichwertigen Menschen und akzeptiere keine Unterdrückung als Kultur, Tradition oder Normalität.
44. Wenn du eine Frau bist, mach aus anderen Frauen keine Konkurrenz. Unterstützt euch, statt euch gegenseitig kleinzumachen.
45. Begegne Menschen mit mehr Wärme als Urteil.
46. Sag Menschen, dass du sie liebst. Zeige Wertschätzung, solange sie sie noch hören können.
47. Entschuldige dich, wenn du jemanden verletzt hast. Stärke bedeutet nicht, niemals falschzuliegen.
48. Vergiss dich selbst bei all dem nicht. Deine Freiheit, deine Freude und deine Entfaltung gehören genauso zu FEELB.
49. Glaube nicht, dass dein Beitrag zu klein ist. Milliarden kleine Entscheidungen formen die Welt, in der wir leben.
50. Warte nicht darauf, dass „die anderen“ anfangen.

Warum es FEELB gibt
FEELB gibt es, weil ich mit dieser Welt verdammt unzufrieden bin. Mich macht es wütend und traurig, dass Menschen hungern, während andere im Überfluss leben. Dass Kriege geführt werden. Dass Frauen unterdrückt werden. Dass wir unsere Natur zerstören. Dass Gleichgültigkeit oft einfacher ist als hinzusehen.
Wir arbeiten immer mehr und haben trotzdem zu wenig Zeit zum Leben. Wir konsumieren, funktionieren und rennen weiter. Viele sind erschöpft, unzufrieden oder haben trotz harter Arbeit kaum genug Geld. Und wir haben gelernt, vor allem an uns selbst zu denken: Mein Leben. Mein Geld. Mein Problem. Dabei leben wir alle auf derselben Erde.
Wir sehen, was schiefläuft. Wir reden darüber. Wir beschweren uns darüber. Und dann machen wir weiter wie bisher und warten darauf, dass Politik, Wirtschaft oder irgendjemand anderes etwas verändert.
Aber wir sind nicht machtlos. Milliarden Menschen treffen jeden Tag Entscheidungen: was wir kaufen, wie wir arbeiten, wie wir miteinander umgehen, was wir akzeptieren, was wir weitergeben – und wozu wir irgendwann Nein sagen.
Ich glaube, Veränderung beginnt deshalb nicht nur in Parlamenten oder Chefetagen. Sie beginnt mit unserer Haltung. Mit mehr Freiheit, mehr Empathie, mehr Entfaltung, mehr Liebe und mehr Bewusstsein.
Mit mir. Mit dir. Mit uns. Deshalb gibt es FEELB. 🦋

FEELB geht nicht nur um persönliche Entwicklung oder darum, das eigene Leben zu verbessern. Es geht um eine andere Art zu denken – um ein globales Bewusstsein. Ich nenne es GLOBAL MINDSET. Global Mindset bedeutet, das eigene Leben nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit allem, was uns umgibt.
Es bedeutet zu erkennen, dass unser Verhalten Auswirkungen hat – auf andere Menschen, auf Tiere, auf die Umwelt und auf die Welt als Ganzes. Dass Entscheidungen im Alltag Teil eines größeren Systems sind, das wir mitgestalten, ob wir wollen oder nicht.
FEELB stellt deshalb nicht nur die Frage „Was ist gut für mich?“, sondern auch „Was bedeutet das für andere?“. Ein Global Mindset endet nicht an Landesgrenzen. Es bedeutet, auch das Leben anderer Menschen ernst zu nehmen – egal, wo sie leben. Denn was auf dieser Welt passiert, ist nicht „deren Problem“. Es ist unser gemeinsames.
Gleichzeitig geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, anstatt nur zu beobachten oder zu kritisieren. Viele sprechen davon, dass sich etwas ändern muss, aber bleiben selbst passiv. FEELB stellt diesen Mechanismus in Frage. Wenn jeder darauf wartet, dass die anderen beginnen, passiert nichts. Veränderung entsteht nicht durch Worte, sondern durch Entscheidungen im eigenen Leben.
Ein Global Mindset bedeutet deshalb auch, sich selbst als Teil der Lösung zu sehen – nicht als Zuschauer. Es bedeutet, bewusster zu leben, Zusammenhänge zu verstehen und nicht mehr alles als gegeben hinzunehmen, nur weil es bequem oder gewohnt ist.
Worum es wirklich geht
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